Das LineUp des kalifornischen Festivals treibt den Klangschauern bekanntlich Jahr für Jahr die Tränen in die Augen. Mehr und mehr sorgen auch architektonische Elemente zunehmend für Hingucker. Ein amerikanisches Design-Studio hat nun zusammen mit Studenten einen 80 Meter langen Schwamm entworfen und in 12-wöchiger Kleinstarbeit aufgebaut. Hierzulande ist das poolbar-Festival mit seinem jährlich wechselnden Interieur fürs besondere Ambiente bekannt. St.Gallen hat ein zu recht gerühmtes Sittertobel – und den Ba****di-Dome.
Schon vergangenes Jahr hatte das kleine Designerbüro Ball-Nogues riesige, schattenspendende Kupfernetze übers Festivalgelände gespannt. Und fuhr der Wind hinein, bot die Segelkonstruktion neben kühlendem Sonnendach wohl auch optisch einiges.

Dieses Jahr sind eine handvoll glücklicher Studenten direkt am Projekt beteiligt. Im laufenden Semester hält sich eine Architektenschmiede L.A.’s im Kurs “Rock And Roll Fantasy: Sci-Arc at Coachella” streng an den Kurstitel. Unter der Ägide von Benjamin Ball und Gaston Nogues haben die Jungarchitekten unter anderm Glastonburry, Roskilde (?), Woodstock (??) und die Biennale Venedig in Augenschein genommen.
Durchgesetzt haben sich dann offenbar erfahrene Festivalgeher: Ab nächstem Freitag werden die glücklichen Coachella-Besucher durch einen Wassernebel erfrischt. Erzeugt wird dieser Nebel im “Elastic Plastic Sponge”, einer 80 Meter langen und 8 Meter breiten Konstruktion aus Plastikröhren. Während des Festivals soll die verstrebte Sprenkelanlage dann mehrfach ihre Form verändern, hauptsächlich aber schwitzenden Coachella-Gehern feuchte Erfrischung bringen.
Es folgen zwei Bands aus dem Coachella-Lineup, die ich gerne mal hierzulande sehen würde:
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M.I.A. – Paper Planes
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The Kills – Cheap And Cheerful (via insound)
Zur Inspiration:

Amy Winehouse hat übrigens abgesagt. Ach.
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Amy Winehouse – Tears Dry On Their Own

