Melt 20

Am vergangenen Wochenende hat in Ferropolis bei Gräfenhainichen das 12. Melt! Festival stattgefunden. Etwas verspätet hier noch einige Worte und Bilder dazu. In Kurzform.

Ort:
Ferropolis, ein Freiluftmuseum mit alten Kohlebaggern, die im Tagebau eingesetzt wurden. Fünf Bühnen, die sich dank guter Anordnung gegenseitig nicht stören. Vor allem der Big Wheel Floor mit Tanzfläche auf der Wiese am See und die Red Bull Academy Stage am Sandstrand tragen zur faszinierenden Atmosphäre des Melt! bei.

Musik:
Viel Elektronisches und Bands, die sich dem Pop verschrieben haben. Passion Pit, Whitest Boy Alive, Phoenix, Who Made Who, Rex The Dog, Boys Noize und Erol Alkan, Diplo, DJ Hell, A Critical Mass, Fever Ray und viele andere. Oasis waren im Grunde ein Fremdkörper im Line-Up.

Leute:
Sehr ausgelassene aber friedliche Stimmung. Die elektronische Musik zieht ein älteres Publikum an als dies bspw. Hiphop tut. Viele Engländer, die drei Tage lang durchfeiern.

Das nächste Melt! findet vom 16. bis 18. Juli 2010 statt.

Melt - Gelände

Besucher

Big Wheel Floor

James Yuill

Bagger

Who Made Who

Whitest Boy Alive

Früchte

Gemini Stage

6.30 Uhr bei Boys Noize und Erol Alkan

Noch mehr Bilder und Kommentare zu den Bands gibt’s hier.

Dieser schöne Track hat sich übrigens zu so etwas wie der inoffiziellen Hymne unter den Festivalgängern (zumindest jenen aus St.Gallen) entwickelt:

Dieser Artikel wurde bisher 6 mal kommentiert.

  1. kamil sagt:

    Vollste Zustimmung!

  2. Julscho sagt:

    Okay, wunderschön war es dieses Jahr durchaus. Nicht unerwähnt bleiben sollte aber das lästige Unwetter Freitag früh um ca. 4 Uhr was zu einem unerwarteten Stopp des gesamten Programms und einer Evakuierung des Geländes führte… Nicht schön.
    Ansonsten war alles so viel besser als letztes Jahr, dass ich mich schon aufs nächste Jahr freue!

  3. Jan sagt:

    Ja, das Unwetter war ärgerlich. Mein Handy hat sich nicht mehr ganz davon erholt. Und Moderat hätte ich wirklich sehr gern gesehen. Aber Wetter ist ja eigentlich nur Nebenerscheinung.

  4. Julscho sagt:

    @Jan: Mein Handy hatte ich vorsichtshalber tags zuvor schon beim Baden im Gremminer See versenkt… Es fiept nun jämmerlich, wenn jemand anruft, vibriert aber brav und Telefongespräche gehen ohne Probleme – bin beeindruckt! :)

  5. Marcel sagt:

    Hier noch die Liveversion vom diesjährigen Melt! Festival. Die erste Fassung des Songs. Das zweite Mal war dann eigentlich überflüssig:

    http://www.youtube.com/watch?v=W1G57StiZsE

    Bis mind. 02:00 muss geschaut werden, um die Euphorie zu verstehen.

  6. dominik sagt:

    ich kann wohl jetzt auch mit einigen tagen abstand sicher sagen, das das melt! ausgabe 2009 das beste festival war andem ich je war. natürlich, als ferropolis novize gig wohl jedem die kinnlade runter als er zum ersten mal die location live gesehen hat die schon soviel mal beschrieben wurde…die stimmung war super, die bands grösstenteils fantastisch…unvogesslich diese 3 tage voller licht, form und musik

Einen Kommenar schreiben

Folgende HTML-Tags sein einsetzbar: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>