Eine Klangschau-Delegation hat am Sziget Festival in Budapest zwei Tage lang Musik gehört und gegessen.
Musikalische Highlight der letzten zwei Festivaltage waren Danko Jones, der als Entertainer immer besser wird, und die Naive New Beaters, die unerwartet viel Spass gemacht haben. Für letztere haben wir sogar Faith No More ausgelassen, die unserem slowakischen Kollegen Peter so zugesetzt haben, dass er im Fleisch-Rausch sein T-Shirt durch die Mitte zerrissen hat.
The Notwist waren sehr virtuos und haben auch mal die Disco ausgepackt. Sehr spannend waren Woven Hand (die Band des ehemaligen Sängers von 16 Horsepower), die mit Muzsikas, den alterwürdigen Helden der ungarischen Volksmusik, auf der Bühne standen.
Turbonegro haben wie erhofft gerockt, während Maxïmo Park das nur versucht haben. Letztere sollten endlich mal den Hampelmann am Keyboard loswerden. Die Editors beispielsweise haben sich am Sziget reifer gezeigt. Und die Klaxons… die waren ziemlich langweilig.
Das Sziget wird leider immer mehr zur internationalen Party, zu der Deutsche, Franzosen, Italiener und Spanier des billigen Biers und Fleisches wegen in Scharen anreisen. Die Musik bleibt da vermehrt zweitrangig.
Einige kleine Neuentdeckungen im riesigen Programm inkl. Theatergruppen, die nette Stimmung und die tolle Anfahrt mit dem Boot haben uns aber auch dieses Jahr gefreut. Hier einige Bilder.





















