Die Sparks Retrospektive geht in die zweite Runde. Diese Woche habe ich mir das zweite Sparks Album A Woofer In Tweeter’s Clothing von 1972 angehört.
Letzte Woche habe ich ja reichlich gestaunt, wie gut das Debut der Sparks war. Mit ihrem zweiten Album tu ich mich nun deutlich schwerer. Eigentlich klingt es genau so, wie ich mir das Debut vorgestellt hatte. Musikalisch noch nicht so trick- und einfallsreich wie spätere Sparksalben und alles in allem etwas uninteressant, allerdings mit guten Ansätzen. Und was man nie vergessen darf, was für Sparks-Verhältnisse konventionell und uninteressant klingt, reicht mancher Band locker für eine ganze Karriere.
Trotzdem packt mich dieser Garagen-Kammer-Pop/Rock beim besten Willen nur halbwegs. Für die Karriere der Sparks scheint dieses Album aber durchaus wichtig gewesen zu sein. Verschaffte es ihnen doch die erste England Tour. Bei dieser kleinen Tour hatten sie nicht nur einmal Queen als Vorband, sondern erspielten sich eine fanatische Fan-Basis. Kein Wunder zog die Band (oder präziser die Mael Brüder) für ihr drittes Album kurz danach von Los Angeles nach England. Doch mehr dazu und dem entsprechenden Album Kimono My House am nächsten Sonntag.
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Sparks – Beaver O’Lindy
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Sparks – Nothing Is Sacred
Kaufen kann man sich dieses Album zum Beispiel hier. Und weitere Infos zur Band gibt’s auf der offiziellen Seite oder in der Wikipedia. Für einen Überblick über die ganze Retrospektive besuche man diese Überblicks-Seite.


