Mit reichlich Verspätung geht die Sparks Retrospektive in die nächste Runde. Der Tagebuch-Effekt hat voll zugeschlagen und den ehrgeizigen Zeitplan über den Haufen geworfen. Aber jetzt geht’s weiter.

Als wir die Sparks das letzte Mal gesehen haben war anfangs 1974 und sie hatten gerade eines ihre bekanntesten Alben Kimono My House veröffentlicht. Knapp ein halbes Jahr später greifen wir die Geschichte wieder auf.

Im Rekordtempo haben die Sparks den Nachfolger ihres bis dato erfolgreichsten Albums aufgenommen. Propaganda schliesst nahezu nahtlos an seinen Vorgänger an und klingt alles in allem vielleicht noch etwas einheitlicher, aber nicht weniger theatralisch. Kein Wunder ist es (gemäss Wikipedia) ihr erfolgreichstes Album in Amerika.

Ich kannte das Album zuvor nur ansatzweise, würde es jetzt aber als Einstiegsalbum empfehlen, da es durchs Band überzeugt und der einzige potentielle Absteller, der Titelsong Propaganda, gerade mal 22 Sekunden lang ist. Für geübte Sparks-Hörer ist das Album vielleicht eine Spur zu oberflächlich. Ich bin aber gerade versucht ihm sogar den Vorzug vor Kimono My House zu geben, das ich mehr für seine Songs als seine Gesamtheit schätze.

Als Kauf-Tipp sei insbesondere die 21 Century Edition empfohlen, die zusätzlich die hervorragenden B-Seiten Marry Me und Alabamy Right enthält.

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Something For The Girl With Everything

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Who Don’t Like Kids

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Marry Me

Was den weiteren Verlauf der Klangschau Sparks Retrospektive angeht, beschliesse ich an dieser Stelle feierlich eine Regeländerung. Der Sonntags-Rhythmus wird aufgegeben und neue Folgen erscheinen per sofort je nach Lust, Laune und Zeit des Autors in unregelmässigen Abständen.

Kaufen kann man sich Propaganda zum Beispiel hier.  Und weitere Infos zur Band gibt’s auf deroffiziellen Seite oder in der Wikipedia. Für einen Überblick über die ganze Retrospektive besuche man diese Überblicks-Seite.

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